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Epstein (1911). Zur Differentialdiagnose organischer und psychogener Erkrankung; zugleich ein Beitrag zur Symbolik von Rechts und Links. Zentralblatt für Psychoanalyse, 1(9):411-413.
  

(1911). Zentralblatt für Psychoanalyse, 1(9):411-413

Zur Differentialdiagnose organischer und psychogener Erkrankung; zugleich ein Beitrag zur Symbolik von Rechts und Links

Epstein

Am 23. Dezember 1910 brachte eine ältere Dame ihre 22 jährige, ca. ein Jahr lang leidende Tochter zu mir mit der Bitte, ich möchte der Patientin helfen, da die Mittel der Familie zur Neige gingen, während von Besserung im Befinden der Kranken nichts zu bemerken war. Anamnestisch erfuhr ich von der Mutter, dass Patientin die einzige und Lieblingstochter ist, als Kind stets verzärtelt wurde, während ihr einziger Bruder streng erzogen wurde. Schon als Kind war Patientin sehr „nervös“ und launisch, liebte es, bei jedem geringsten Anlass sich ins Bett zu legen und von ihrer Umgebung, namentlich von den Eltern, bemitleiden zu lassen.

Nur in der Person des Bruders fand sie eine heftige Opposition, indem er sie ob ihres Wesens und Wehleidigkeit verspottete und auch den Eltern den weisen Rat gab, die Schwester strenger zu erziehen. Als junges Mädchen war sie einsilbig, liebte nicht die Gesellschaft ihrer Altersgenossinnen, sass gerne zu Hause bei Vater und Mutter oder lag „krank“ zu Bette.

Vor 1 1/2 Jahren heiratete Patientin, und nun hatte ihr Mann dieselben Qualen zu erdulden, wie vorher die Familie. Patientin ist kinderlos. Das gegenwärtige Leiden begann vor einem Jahre; in der Nacht verspürte Patientin heftige Schmerzen im linken Schultergelenk, die sich dann auf die gesamte linke obere Extremität verbreiteten. Die leiseste aktive Bewegung rief heftige Schmerzen hervor, die nachts exazerbierten und Mutter oder Vater herbeiriefen; sehr bald stellten sich analoge Schmerzen in der linken unteren Extremität ein; Patientin blieb nun dauernd zu Bette.

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