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Rank (1911). Ernest Jones (Toronto): Simulated Foolishness in Hysteria. (Vortrag, gehalten vor der „Detroit Society of Neurology and Psychiatry“ 3. Februar 1910.) American Journal of Insanity, October 1910.. Zentralblatt für Psychoanalyse, 1(10-11):514.

(1911). Zentralblatt für Psychoanalyse, 1(10-11):514

Ernest Jones (Toronto): Simulated Foolishness in Hysteria. (Vortrag, gehalten vor der „Detroit Society of Neurology and Psychiatry“ 3. Februar 1910.) American Journal of Insanity, October 1910.

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Nach einer klaren Auseinandersetzung mit dem Begriff der „Simulation“ und einer an Beispielen erläuterten Definition derselben weist der Verfasser auf die auch in der Literatur durchgedrungene Anschauung hin, dass direkt beabsichtigte Simulation bei völlig Gesunden zu den grössten Seltenheiten gehöre und dass eine überzeugende Vortäuschung gewisser Krankheitssymptome in der Regel einen pathologischen Gemütsoder Geisteszustand voraussetze. Es wird dann aufmerksam gemacht, wie die Freud'sche Hysterielehre bei oberflächlicher Auffassung zur Annahme verleiten könne, dass die Hysteriker sich ihre für ihr praktisches Verhalten so bedeutungsvollen Symptome absichtlich schüfen, wenn man die wesentliche Tatsache des Unbewussten nicht gebührend würdige.

Es wird nun die Krankengeschichte eines fünfzehnjährigen Knaben erzählt, der auf Grund eines unbedeutenden Traumas (Schlag auf den Kopf), welches die schweren psychischen Folgen keineswegs rechtfertigte, in den folgenden zwei Monaten an Anfällen litt, die regelmässig alle zehn Tage wiederkehrten. In diesen benahm er sich in ausserordentlich törichter und kindischer Weise, etwa nach Art eines vierjährigen Buben. Unter anderem pflegte er seine Geschwister bald zu quälen, bald in stürmischer Weise zu liebkosen, zeigte eine kindische, gänzlich unbegründete Furcht vor dem Vater und verlangte von der Mutter, dass sie ihn wie ein Baby aufs Klosett begleiten und waschen sollte.

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