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Peine, S. (1913). III. Zur Psychologie der Zahleneinfälle. Zentralblatt für Psychoanalyse, 3(6-7):314.

(1913). Zentralblatt für Psychoanalyse, 3(6-7):314

III. Zur Psychologie der Zahleneinfälle

Siegfried Peine

Eine neunzehnjährige unverheiratete Dame wird aufgefordert, eine beliebige ihr gerade einfallende Zahl zu nennen. Sie nennt die Zahl Neunzehnhundertfünfundzwanzig. Irgendwelche Determinierung für diesen Einfall vermag die Dame nicht anzugeben. Bei der Analyse wird der Zahlenkomplex in 19 und 25 zerlegt. Zu 19 bleibt eine Assoziation aus, zu 25 wird nach längerem Ausweichen unter Erröten ein der Dame bekannter Herr erwähnt. Das Bestehen einer erotischen Beziehung wird zugegeben. Dieser Herr ist 25 Jahre alt. In der Phantasie hat die Dame die Zahl des eigenen Alters (19) derjenigen des besagten Herrn oftmals gegenübergestellt, teils um einer Wunschsymbolik zu genügen, teils in Erwägung des Altersunterschiedes, da nämlich eine eheliche Verbindung für die Dame zurzeit unmöglich ist, während eine solche des Objektes ihrer Zuneigung nicht nur möglich ist, sondern sogar von ihr befürchtet wird.

Die beiden Zahlenkomplexe 19 und 25, die bewusst das psychische Leben der Analysandin intensiv beschäftigt hatten, waren nunmehr in der Verhüllung des Unbewussten zu 1925 verdichtet wieder zutage getreten.

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