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Meng, H. (1927). ANNA FREUD, Einführung in die Technik der Kinderanalyse. Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Wien, 1927. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 1(7-9):279.

(1927). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 1(7-9):279

BERICHTE

ANNA FREUD, Einführung in die Technik der Kinderanalyse. Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Wien, 1927

Review by:
Heinrich Meng

Anna Freud gibt in diesen vier Vorträgen ihre Erfahrungen in der Kinderanalyse und knüpft daran interessante theoretische Erörterungen. Sie vertritt im Gegensatz zu Melanie Klein die Auffassung, daß die Analyse nur für neurotische Kinder angebracht ist, und auch da nur mit Auswahl. Ihre Technik weicht in vielem von der der Erwachsenen ab; die Analyse des Kindes ist etwas ganz anderes als die der Erwachsenen.

Der erste Vortrag zeigt, wie Anna Freud die Kinder für die Analyse vorbereitet; sie schafft eine gute Übertragung und zärtliche Bindung. Der zweite Vortrag zeigt die Mittel der Kinderanalyse, die Straßen, die zum Unbewußten des Kindes führen. Von den vier technischen Hilfsmitteln der Erwachsenenanalyse: bewußte Erinnerungen, Träume, Assoziationen und Deutung, kommen beim Kind vorwiegend Traum und Deutung in Betracht. Hervorragend wichtig kann die Deutung der Tagträume sein und die Auswertung der Zeichnungen des Kindes. Der dritte Vortrag bringt eine Auseinandersetzung mit der Spieltechnik von Melanie Klein und eine Untersuchung über das Wesen der Übertragung in der Kinderanalyse. Das Kind bildet keine Übertragungsneurose, vor allem, weil die Objekte der ersten Gefühlsbindung: Eltern, Erzieher, noch real im Leben des Kindes vorhanden sind und weil der Kinderanalytiker während der Analyse nicht in der Zurückhaltung verharrt wie in der Erwachsenenanalyse.

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