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Preiswerk, F.R. (1928). Wie behandelt man Mißerfolge in der Schule?. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 2(8-9):290-294.
  

(1928). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 2(8-9):290-294

Wie behandelt man Mißerfolge in der Schule?

Felix R. Preiswerk

Es ist nötig, darauf hinzuweisen, daß es eine bedeutende Zahl von Schülern gibt, die das Lehrziel nicht erreichen und denen gegenüber sich die Schule machtlos fühlt. Das sind Leute, die sich ganz offenbar in die Reihe der Schwachsinnigen nicht einfügen lassen, weil sie viel zu intelligent sind. Jedermann, meist auch sie selbst, hat den Eindruck, daß sie es eigentlich schaffen müßten, wenn nur … Aber auf dieses „Wenn nur” weiß man keine genaue Antwort. Meist heißt es: „Wenn der Junge seine dummen Streiche lassen und sich endlich auf die Hosen setzen wollte, um zu arbeiten” oder „Wenn er es fertigbrächte, sich zu konzentrieren” oder ähnlich.

Der Wiederholung einer Schulklasse stimmen die Eltern nur widerwillig zu, aus der richtigen Erkenntnis heraus, daß auch dies ein Notbehelf, aber kein für diesen Fall wirksames Mittel sei. Man tröstet sich dann etwa damit, daß „bis übers Jahr die Sache sich vielleicht von selbst geben werde”.

Wer die Mittel hat, versucht es dann wohl mit einem Nachhilfelehrer. Jedoch bedarf auch dieses Mittel dringend einer Nachprüfung seiner Zweckmäßigkeit. Seine Anhänger — und dazu gehören heute fast sämtliche Eltern und Lehrer, wenn auch seltener die Schüler — gehen offenbar davon aus, daß der Schüler deswegen zurückbleibt, weil es ihm an Kenntnissen fehlt.

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