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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote is a general note taking application that integrates with your browser. You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

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Horney, K. (1931). Die prämenstruellen Verstimmungen. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(5-6):161-167.
    

(1931). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(5-6):161-167

Die prämenstruellen Verstimmungen

Karen Horney

Nachdem man sich teils aus Erfahrung individueller Analysen, teils aus sehr eindrucksvollen ethnologischen Tatsachen darüber klarer geworden ist, in welchem Ausmaß Angst mit allem Geschlechtlichen verknüpft ist, kann es uns kaum mehr Wunder nehmen, daß der auffallende Vorgang der Menstruation zum Ausgangspunkt und Mittelpunkt angstbesetzter Phantasietätigkeit geworden ist. Und zwar für beide Geschlechter: die Tabus der Primitiven legen ein beredtes Zeugnis davon ab, wie die tiefe Angst des Mannes vor der Frau sich gerade um die Menstruation zentrierte, und jede weibliche Analyse zeigt uns, daß dieser blutige Vorgang in der Frau selbst grausame Phantasien und Impulse aktiver und passiver Art lebendig macht. Wenn auch unser Verständnis dieser Phantasien und ihrer Bedeutung für das weibliche Erleben noch unzureichend ist, so hat es doch bereits ein praktisch brauchbares Handwerkzeug geliefert, um die vielfachen psychischen und funktionellen Störungen der Menstruation therapeutisch beeinflussen zu können. Was bisher auffallender Weise vernachlässigt wurde, ist der Umstand, daß krankhafte Störungen ja nicht nur während der Menses selbst auftreten, sondern in vielleicht noch häufigerer, wenngleich weniger lärmender Weise vor den Tagen der Blutung. Die Störungen als solche dürften jedem bekannt sein: sie gehen der Hauptsache nach einher mit allen Graden der Verstimmung, von einem Alles-schwer-nehmen und einem Gefühl allgemeiner Unlust oder allgemeinen Gehemmtseins, einer Labilität des Selbstgefühls, bis zu ausgesprochenem Gedrücktsein und zu schwer depressiver Stimmung; alles das häufig untermischt mit Reizbarkeit oder Ängstlichkeit.

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