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Meng, H. (1931). FOREL-FETSCHER: Die sexuelle Frage. Verlag von Ernst Reinhardt in München.. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(11-12):471-472.

(1931). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(11-12):471-472

FOREL-FETSCHER: Die sexuelle Frage. Verlag von Ernst Reinhardt in München.

Review by:
Heinrich Meng

Fußend auf der Grundeinteilung des vor 25 Jahren erschienenen und in 200.000 Exemplaren verbreiteten Forelsehen Buches hat Fetscher eine beträchtliche Umarbeitung und Überarbeitung aller Abschnitte vorgenommen. Er schickt eine Skizze über Forel voraus und behandelt dann in 19 Kapiteln die biologischen, ethnologischen, sozialen, soziologischen, religiösen, rechtlichen, medizinischen, ethischen und künstlerischen Probleme vom Standpunkt des Sexualforschers aus. Ein Sonderkapitel ist der sexuellen Frage in der Pädagogik gewidmet. Die meisten Forderungen, die die Autoren hier aufstellen, fallen mit denen der psychoanalytischen Pädagogik zusammen. Es wird vor allem hervorgehoben, daß der Erwachsene in der Erziehung des Kindes meist die gleichen Fehler macht, unter denen er gelitten hat oder leidet, und daß er im allgemeinen den Zugang zum Gefühlsleben des Kindes sich versperrt, so daß das Kind das Vertrauen zum Erzieher verliert. Die Aufklärung kann nicht früh genug einsetzen das Kind soll alles, was es überhaupt verstehen kann, in einer ihm angepaßten Form erfahren, jegliche Prügelstrafe wird unbedingt abgelehnt. Auf die Stellung der Autoren zur Nacktkultur als pädagogischem Problem wird hier deshalb nicht eingegangen, weil die Leser dieser Zeitschrift die Meinung der psychoanalytischen Pädagogen aus dem Sonderheft über Nacktkultur kennen. Die Streitfrage über die sexuelle Aufklärung durch die Schule würde leichter lösbar sein, wenn nach dem Vorschlag Pfisters psychoanalytisch denkende Schülerberater tätig wären.

In den übrigen Kapiteln des Werkes werden manche Erkenntnisse der Psychoanalyse verwertet, sie selbst bei Besprechung der Ehe und der Potenzstörungen eingehender gewürdigt (Inzestscheu, Kastrationskomplex). Für die Therapie der sexuellen Perversionen schlagen diese Autoren seelische Behandlung vor: „Kathartisch-analy tische Vorbeugung und Entfernung eingeklemmter Affekte durch hypnotische Suggestion, unter Umständen in Verbindung mit Psychoanalyse.”

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