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(1933). Aus „Hundert Lebensregeln für Säuglingspflege”. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(1):39-40.

(1933). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(1):39-40

BERICHTE

Aus „Hundert Lebensregeln für Säuglingspflege”

Die Herausgeber des Ärztlichen Volksbuches, MENG u. FEDERN, lassen das 160. Tausend dieser Broschüre in neuer erweiterter Auflage im Hippokrates-Verlag, Stuttgart, erscheinen. Die neue Bearbeitung zeichnen Kinderarzt Doktor KNAPP, Stuttgart und Dr. MENG, Frankfurt a. M.

Zur Begründung der empfohlenen Hygiene wurden Belehrungen über die Psychologie des Säuglings eingefügt. Wir entnehmen der populären Schrift einige Stellen:

Sorge wegen des Spielern an den Geschlechtsteilen

Diese Vorsorge wird leicht übertrieben. Das Kind berührt selbstverständlich im Laufe der Frühentwicklung alle Körperteile, um sie kennen zu lernen, so auch die Sehamteile. Die Leidenschaft eines pedantischen Erziehers, dies zu verhüten, kann das kleine, in seiner triebhaften Unschuld unbekümmerte Wesen auf die Scham erst recht und im Übermaß aufmerksam machen; schon früh reagiert das Kind auf diese Abwehr des Erziehers damit, daß es zeitlich geheim und im Schlaf das tut, was im Wachen verwehrt ist. Störungen der Entwicklung, im Charakter, auch im Verhältnis zu den Eltern und später zur Gesellschaft können aus einem falschen, unkindlichen Sittenwächtertum in der ersten und späteren Kindheit entstehen. Ablenken und Fröhlichkeit, nicht Abschrecken durch Strafen, nicht einmal durch strenges Gesicht und böse Stimme sind am Platze, andererseits wieder auch kein Scherz oder Schmeichelton.

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