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PEP-Web Tip of the Day

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(1933). DR. PHIL. GRETE STULZ, Die sonderpädagogische Arbeit am Jugendlichen. Wege zur Heilpädagogik Nr. 7 der Beihefte der „Hilfsschule”. Carl Marhold, Halle a. S., 1930, 139 Seiten. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(1):44.

(1933). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(1):44

DR. PHIL. GRETE STULZ, Die sonderpädagogische Arbeit am Jugendlichen. Wege zur Heilpädagogik Nr. 7 der Beihefte der „Hilfsschule”. Carl Marhold, Halle a. S., 1930, 139 Seiten

Die Verfasserin will zu den „gewöhnlich zur Überwindung der Schwererziehbarkeit angewandten besonderen Maßnahmen”, unter die sie auch die Psychoanalyse rechnet, eine neue Methode hinzufügen, die sie die „sonderpädagogische” nennt. Diese Methode wird an einem Fall — einem 19jährigen Mädchen mit Verwahrlosungserscheinungen, darunter besonders Diebereien und Verlogenheit — demonstriert; die eigentliche Behandlung, welche nur kurz dargestellt wird, beruht auf der „Gestaltung des äußeren Lebenskreises”, in der „Gestaltung des inneren Lebenskreises” und in einer sonderpädagogischen Einzelbeeinflussung, die hauptsächlich in einer Aussprache mit dem Zögling besteht. Die Verfasserin meint, daß sie sich dabei einer analytischen Methode bedient, doch will sie diese selbst zum Unterschied von der Psychoanalyse als psychagogisch aufgefaßt sehen. Vom Standpunkt der Psychoanalyse kann der berichtete Erfolg, der übrigens nur acht Monate zurückliegt, bloß als „Übertragungserfolg” gewertet werden, nicht als eigentliche Heilung, die angewandten Mittel sind im Grunde nichts anderes als was die Verfasserin selbst „gesteigerte allgemeinpädagogische Einzelbeeinflussung” nennt. Psychoanalyse und Adlers Individualpsychologie wird als einseitig abgelehnt, die Psychoanalyse außerdem für das schwererziehbare Kind für bedenklich, wenn nicht gefährlich gehalten. Dr. Hans Schikola, Wien.

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