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(1933). ANTON TESAREK, Das Kind ist entdeckt. Beiträge zu einer volkstümlichen Seelenkunde. Wien 1933. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(1):44.

(1933). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(1):44

ANTON TESAREK, Das Kind ist entdeckt. Beiträge zu einer volkstümlichen Seelenkunde. Wien 1933

Der Verfasser dieser kleinen Schrift überzeugt durch diese Arbeit aufs neue von seiner maßvollen und vernünftigen Einstellung zu allen Erziehungsproblemen. „Die Arbeit bekennt sich — freilich nicht ausschließlich — zu wichtigen Forderungen und Entdeckungen des großen Sigmund Freud und seiner Schüler, ist von diesen neuen, so großartigen Erkenntnissen beeinflußt” (pag. 11). Die Triebentwicklung erfährt eine nach analytischer Auffassung korrekte Darstellung und der Anteil der Psychoanalyse an diesen Erkenntnissen wird mehrfach erwähnt. Das Problem der Angst in der Erziehung wird nur kurz gestreift, der Ödipuskomplex nimmt in der Gesamtdarstellung nicht den Raum ein, der seiner Bedeutung entsprechen wurde. Da es sich um eine Einführung handelt, die soziale und sozialistische Ziele besonders berücksichtigen will, hätte Referentin ein ausführlicheres Eingehen auf die Genese des Über-Ich, der Identifizierungen und Sublhnierungen für wünschenswert gehalten. Auch die Tatsache, daß bei den Literaturhinweisen Sigmund Freuds gesammeltes Werk vergessen ist, kann nicht unerwähnt bleiben, weil es doch immerhin ein Schönheitsfehler ist.

Hedwig Schaxel, Wien.

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