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Plank-Spira, E. (1933). Herbert in der Schule. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(2):83-88.

(1933). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(2):83-88

Herbert in der Schule

Emma Plank-Spira

Ich berichte hier einige Beobachtungen, die ich durch einundeinhalb Jahre an Herbert in der Montessorivolksschule machen konnte. Ich beschränke mich darauf, das Verhalten Herberts und die Fragen, die daraus für die Schule entstanden, zu schildern.

Als er in die Schule eintrat, besuchten 17 Kinder seine Klasse, davon waren 14 im ersten, 5 im zweiten Schuljahr. Da es an unserer Schule keinen Kollektivunterricht und keinen Stundenplan gibt, sondern jedes Kind für sich arbeitet und nach eigenem Ermessen Art und Dauer der Arbeit bestimmt, konnten wir versuchen, den Jungen, der in seinem Äußeren, seinem Benehmen und seinen Kenntnissen durchaus aus den Rahmen eines Schulanfängers fiel, in einer Klasse gesunder Kinder zu führen.

Einige pädagogische Fragen ergaben sich gleich nach seinem Schuleintritt:

1.   Kann man mit unserem Grundsatz, alles zu erlauben, was nicht dem Kind oder seinen Kameraden schadet, bei Herbert auskommen?

2.   Ist seine Beziehung zu Menschen in der Schule zu entwickeln?

3.   Kann man seine Beziehungslosigkeit zur Realität beeinflußen?

4.   Sind die Erziehungsmaßnahmen, die in der Klasse richtig erscheinen, für Herbert überhaupt geeignet?

Herbert unterschied sich schon äußerlich von anderen Kindern vor allem dadurch, daß er nicht wie ein Kind aussah.

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