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Peller-Roubiczek, L.E. (1933). Gruppenerziehung des Kleinkindes vom Standpunkte der Montessori-Pädagogik und der Psychoanalyse. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(3-4):93-121.

(1933). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(3-4):93-121

Gruppenerziehung des Kleinkindes vom Standpunkte der Montessori-Pädagogik und der Psychoanalyse

L. E. Peller-Roubiczek

Bisher hat sich die psychoanalytische Pädagogik vor allem mit jenen Konflikten des Kindes befaßt, die sich aus der Kultureinordnung des Kindes in der Familiensituation ergeben. (Also Reinlichkeitserziehung des Kindes, Onanie, Kastrationskomplex, Ödipussituation, Geschwisterbeziehungen, die kindlichen Sexualtheorien usw.) Es sind dies zweifellos die wichtigsten Probleme im Leben des Kindes. Das Kind verwendet dafür die größten Affektbeträge und sie entscheiden vor allem über die spätere Lebensgestaltung des Erwachsenen, über seine Leistungs- und Genußfähigkeit. Andere Faktoren der kindlichen Entwicklung sind nur nebenher behandelt worden. Man kann die Frage aufwerfen, ob die anderen Probleme und Faktoren der kindlichen Entwicklung für die psychoanalytische Pädagogik nicht auch von Interesse wären. Und die umgekehrte Frage wäre, ob eine psychoanalytische Betrachtungsweise dieser Faktoren dem Erzieher nichts Neues zu bieten hätte. (Etwa die geistige Umwelt und Anregung des Kindes, Gruppenerziehung, Schule, die Beschäftigung, das Lernen, Art und Ausmaß der Annäherung an die Realität, die Einfügung des Kindes in zeitliche Ordnung usw.) Die nachfolgenden Ausführungen sollen zur Beantwortung dieser Fragen beitragen. Es wird also nicht wie sonst in der psychoanalytischen Pädagogik vom einzelnen Kind und dessen inneren Konflikten die Rede sein, sondern von den allgemeinen und gemeinsamen Bedingungen, wie sie für eine größere Kindergruppe herzustellen wären. Es werden dabei meist nur die primitivsten Ergebnisse der Psychoanalyse verwendet werden. Praktisch-pädagogische Erörterungen werden den größeren Raum einnehmen.

Die nachfolgenden Ausführungen bringen pädagogische Erwägungen, die sich aus der Psychoanalyse ergeben.

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