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Schmideberg, M. (1933). Kindliche Neurosen. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(5-6):206-219.

(1933). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(5-6):206-219

Kindliche Neurosen

Melitta Schmideberg

Von der Häufigkeit der Psychoneurosen bei kleinen Kindern kann sich jeder leicht überzeugen, der der Sprechstunde eines praktischen Kinderarztes beiwohnt. Mit Überraschung wird er dann feststellen, wie viele kleine Kinder an Angst und Phobien, an Pavor nocturnus und Schlafstörungen, an Eßstörungen und Enuresis, an konversionshysterischen und Zwangssymptomen, an psychogenen „Krämpfen”, Tic und Stottern leiden und wie wenig auch der beste und einfühlungsfähigste Arzt dagegen auszurichten vermag. Diese neurotischen Symptome sind nicht etwa nur durch Erziehungsfehler hervorgerufen, sondern treten auch bei Kindern auf, die in günstiger Umgebung aufwachsen. Sie sind durch Konflikte verursacht, die bei jedem Kinde wirksam sind. Diese Konflikte können durch das Verhalten der Umgebung verstärkt oder gemildert, aber nie ganz vermieden werden.

Wann treten die neurotischen Symptome zuerst auf? Manchmal schon in den ersten Lebenswochen, ja sogar schon in den ersten Lebenstagen. Es gibt Säuglinge, die von Geburt starke „Trinkfaulheit” zeigen, die später durch eine neurotische Eßhemmung abgelöst wird. Manche Säuglinge zeigen schon in den ersten Lebenstagen oder Wochen heftige Angst, die allmählich — oft schon im zweiten oder dritten Monat — die Form einer bestimmten Phobie annimmt. Es gibt Säuglinge, die an einem Konversionssymptom, an Erbrechen, Verstopfung oder Krämpfen leiden.

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