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Fuchs, H. (1933). Probleme der heilpädagogischen Kindergartengruppen. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(5-6):243-250.

(1933). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 7(5-6):243-250

Probleme der heilpädagogischen Kindergartengruppen

Herta Fuchs

In den Beiträgen meiner Kolleginnen und in meinem vorjährigen Arbeitsbericht wurden unsere ersten Erfahrungen darüber dargestellt, wie mit Hilfe psychoanalytischer Erkenntnisse das einzelne schwererziehbare Kind besser zu verstehen und im Rahmen der Kindergartenpädagogik individuell, seinen speziellen Bedürfnissen entsprechend, zu behandeln wäre. Die Resultate unserer ersten Bemühungen haben erwiesen, daß es mit Hilfe der Übertragung gelingen konnte, manchen Kindern über ihre gröbsten Schwierigkeiten hinwegzuhelfen und auch feinere Mechanismen ihrer Symptombildung aufzudecken. Ich verweise dabei auf die Berichte über Rudi und möchte auch Franzi aus meinem vorjährigen Bericht in Erinnerung rufen.

Die in unseren Kindergärten übliche Erziehungssituation, eine warme mütterliche Beziehung zu den Kindern herzustellen, wurde zur bewußten, planmäßigen Herstellung eines Übertragungsverhältnisses ausgebaut. Eine wichtige Erweiterung erhielt unsere Methodik in Anlehnung an die Kinderanalyse: nachdem die Kindergärtnerin, nach verständnisvoller Beobachtung in der Lage war, sich die Äußerungen und Reaktionen des Kindes selbst zu deuten, hat sie in ihrem Verhalten dem Kinde gegenüber versucht, diesem die Ursächlichkeit seines Handelns ins Bewußte zu rücken. Es handelte sich dabei, zum Unterschied gegen die Arbeitsweise in der Kinderanalyse, immer nur um die oberflächlichsten Schichten des Unbewußten, die mit unserer einfachen Beobachtungsarbeit aufgedeckt werden konnten; wenn sich vielleicht gelegentlich der Zugang zu tieferen Schichten öffnete, so blieb dies ohne wesentlichen Einfluß auf unsere praktische Erziehungsarbeit.

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