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Meng, H. (1935). Julius Bahnsen: Beiträge zur Charakterologie. Mit besonderer Berücksichtigung pädagogischer Fragen, mit Zusätzen aus dem handschriftlichen Nachlaß neu herausgegeben und eingeleitet von Dr. Johannes Rudert. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1932. 2 Bände, 856 Seiten.. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 9(4):303-305.
    

(1935). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 9(4):303-305

Julius Bahnsen: Beiträge zur Charakterologie. Mit besonderer Berücksichtigung pädagogischer Fragen, mit Zusätzen aus dem handschriftlichen Nachlaß neu herausgegeben und eingeleitet von Dr. Johannes Rudert. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1932. 2 Bände, 856 Seiten.

Review by:
H. Meng

Klages, Kronfeld, Baumgarten und andere pädagogisch interessierte Psychologen berufen sich neuerdings des öfteren auf den 1881 verstorbenen Gymnasiallehrer und Philosophen Bahnsen. In der Tat verdient es Bahnsen, gelesen zu werden, es gebührt dem Verlag und dem Herausgeber dafür Dank, diese zwei Bände erscheinen zu lassen. Die philosophische Einstellung ruht auf Schopenhauer und Hegel, sie ist nicht Gegenstand unserer Besprechung, vielmehr vorwiegend die Beziehung der Pädagogik Bahnsens zur Psychoanalyse. Sie besteht mehrfach, schon im Grundsätzlichen. Unser Autor macht damit Ernst, „an jedem Punkt und im kleinsten Detail die Beziehung zwischen Einzelerscheinung und Grundwesen nachzuweisen”. Bei seiner Charakterforschung geht Bahnsen davon aus, daß das Gemüt als Mutterboden der Gefühle, Stimmungen, Affekte und Leidenschaften das Wesentlichste für die Charakterforschung sei. Dann nimmt Bahnsen eine bemerkenswerte fortschrittliche Stellung zum Phänomen des Traumes ein. So heißt es u. a bei Bahnsen: „Auf die Frage: ‚Was zeigen uns die Träume an?’ ist gerade vermöge ihrer Unbestimmtheit, zunächst wenigstens die Antwort unbestreitbar richtig: ‚Was in uns ist’, und ebenso unleugbar, daß das Individuum im Traume reiner auf sich und seinen inneren Gehalt gestellt ist als beim Wachen, insofern ist also der Traum sehr geeignet die Selbsterkenntnis auf ihre elementarsten Faktoren zurückzuführen. Deswegen liefert er auch, wie nicht leicht etwas anderes, Belege für ein uns selbst oft überraschendes Sichgleichgebliebenes unseres geheimsten Wollens. Im Traume sehen wir, wessen wir unter Umständen fähig sein würden.”

In

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