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Pfister, O. (1927). Die menschlichen Einigungsbestrebungen im Lichte der Psychoanalyse. Almanach der Psychoanalyse, 2:60-64.

(1927). Almanach der Psychoanalyse, 2:60-64

Die menschlichen Einigungsbestrebungen im Lichte der Psychoanalyse

Oskar Pfister

Die nachfolgenden Ausführungen sind ein Teil des Aufsatzes „Die menschlichen Einigungsbestrebungen im Lichte der Psychoanalyse (Von Kant zu Freud)“, der in dem am 6. Mai 1926 zum 70. Geburtstage Freuds erschienenen Sonderheft der „Imago Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Natur- und Geisteswissenschaften“ (Band XII, Heft 2/3) veröffentlicht wurde.

Freuds Beiträge zur Psychologie der Zerklüftung

Freud ist weder Metaphysiker, noch Ethiker, noch Prophet. Sein Reich sind die gegebenen Tatsachen und ihre wissenschaftliche Bearbeitung, soweit sie zur Erfüllung seiner ärztlichen Aufgabe und zur Abklärung seiner empirischen Begriffswelt erforderlich ist. Mehr als Positivist will er als Psychoanalytiker und Gelehrter nicht sein. Wer ihm menschlich nähertreten durfte, weiß, daß ihm Kants Einigungsbestrebungen aus der Seele gesprochen sind. Daß er während des ganzen Weltkrieges in der von ihm herausgegebenen „Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse“ Angehörige der Zentralmächte und ihrer politischen Feinde als Redakteure und ständige Mitarbeiter zeichnen ließ, läßt tief in seine Denkweise schauen. Die von ihm vertretene wissenschaftliche Richtung bewahrte dank seiner Führung jene über allen Chauvinismus hoch erhabene Haltung, die allein dem Wesen wahrer Wissenschaft entspricht, und braucht sich nicht zu schämen, daß ihr wissenschaftliches Organ in dieser Hinsicht eine Ausnahmestellung innerhalb der Weltliteratur einnahm.

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