Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use OneNote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

You can use Microsoft OneNote to take notes on PEP-Web. OneNote has some very nice and flexible note taking capabilities.

You can take free form notes, you can copy fragments using the clipboard and paste to One Note, and Print to OneNote using the Print to One Note printer driver. Capture from PEP-Web is somewhat limited.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Eliasberg, W. (1929). Über sozialen Zwang und abhängige Arbeit: Mit Bemerkungen über die Beziehung von Psychoanalyse und Sozialwissenschaft. Almanach der Psychoanalyse, 4:89-108.

(1929). Almanach der Psychoanalyse, 4:89-108

Über sozialen Zwang und abhängige Arbeit: Mit Bemerkungen über die Beziehung von Psychoanalyse und Sozialwissenschaft

W. Eliasberg

Diese zum 70. Geburtstag Sigm. Freuds im Mai 1926 geschriebene Arbeit erschien im Juni 1928 in der von Prof. Richard Thurnwald (Berlin) im Verlag C. L. Hirschfeld, Leipzig, herausgegebenen „Zeitschrift für Völkerpsychologie und Soziologie“, aus der wir sie mit Genehmigung des Verfassers, des Herausgebers und des Verlages hier abdrucken. Wir benützen die Gelegenheit, die psychoanalytisch interessierten Leser auf die genannte, im Jahre 1925 gegründete reichhaltige Zeitschrift besonders aufmerksam zu machen, zumal da unter ihren Beiträgen viele nicht nur wegen der behandelten Stoffe und Probleme, sondern auch durch die Berücksichtigung tiefenpsychologischer Gesichtspunkte und Methoden in die Interessensphäre der Psychoanalyse hineinragen. — Beim hier folgenden Abdruck des Eliasbergschen Aufsatzes mußten wir aus Rücksicht auf die Raumverhältnisse dieses Almanachs einige Kürzungen vornehmen, insbesondere die meisten Literaturnachweise weglassen.

„Flectere si nequeo superos Acheronta movebo“. Diesen Worten, die Freud seiner Traumdeutung voransetzt, hat er einen neuen, tiefen Sinn verliehen. Wir wollen in den nachfolgenden Zeilen versuchen, mit dem Senkblei tiefenpsychologischer Betrachtung Untiefen auszuloten. Nun aber nicht der Einzelpersönlichkeit, sondern im gesellschaftlichen Dasein.

Eine durch die Gewohnheit bereits unanschaulich, ja unschauerlich gewordene Redewendung spricht davon, daß es in den Grundfesten unserer arbeitsteiligen Gesellschaft wühlt. Der einzelne Arbeitende füge sich immer weniger der auf Arbeitsproduktivität gerichteten arbeitsteiligen Gesellschaft ein.

Zur Untersuchung der Konflikte des Arbeitslebens bietet sich eine der Grundkonzeptionen Freudischer Psychologie, die nämlich, daß in jedem Individuum die Forderungen der Gesellschaft und die der Individualität mit innerer Notwendigkeit in Konflikt geraten müssen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.