Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To contact support with questions…

PEP-Web Tip of the Day

You can always contact us directly by sending an email to support@p-e-p.org.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Lehner, F. (1929). Der Einbruch der Psychoanalyse in die französische Literatur. Almanach der Psychoanalyse, 4:202-210.

(1929). Almanach der Psychoanalyse, 4:202-210

Der Einbruch der Psychoanalyse in die französische Literatur

Fritz Lehner

Je propose cette priere mix écrivains de 1924; Mon Dieu, gardez-moi de croire au mal du siècle; protégez-moi de Freud

Jean Cocteau

Frankreich ist das Eldorado des psychologischen Romans; Rousseau, Stendhal und Balzac, Flaubert und Maupassant, Zola und die Goncourts beweisen, daß ohne Unterbrechung die Analyse des menschlichen Herzens interessiert hat. Alle diese Dichter zeigen, welches Verlangen den Franzosen dazu trieb, le coeur mis à nu zu sehen. Und im Schicksal jedes einzelnen unter ihnen kann noch dargestellt werden, daß der Erfolg Flauberts der einer „Madame Bovary“ und nicht der „Salambos“ war, im Schicksal einer ganzen Generation, daß le coin de la nature zu sehen, unverhüllt ein Stück Natur zu zeigen, Ziel der Kunst sei. Im Anfang war die Natur und sofort, mit ihr verhaftet, das Verlangen, die Federn der Marionette sehen zu müssen. So kann es nicht in Erstaunen setzen, daß Paul Bourget, der 1889 mit dem „Disciple“ einen wesentlichen, auf Grund der damaligen Erkenntnisse aufgebauten psychologischen Roman schrieb, seiner ganzen (wenn auch heute historisch gewordenen) künstlerischen Arbeit zwei Bände „Essais de psychologie contemporaine“ vorangehen ließ; die Wirkung dieser Studien (und auf die kommt es dabei an, obwohl auch die Leistung nicht gering war) war groß.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.