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Wittels, F. (1929). Rache und Richter. Almanach der Psychoanalyse, 4:223-237.

(1929). Almanach der Psychoanalyse, 4:223-237

Rache und Richter

Fritz Wittels

Die hier folgenden Ausführungen bringen wir aus dem im Herbst 1928 im Hippokrates-Verlag in Stuttgart erscheinenden Buche von Wittels „Die Welt ohne Zuchthaus“ mit Genehmigung des Verfassers und des Verlages zum Vorabdruck; sie stellen ein Bruchstück aus dem IV. Kapitel des Buches dar, das die Überschrift „Rache und Richter“ tragt.

Die Grausamkeit ist ein Erbstück aus tierischen Zeiten, wobei viele Beobachter von Menschen und Tieren behaupten, daß man den Tieren Unrecht tue, wenn man sie für grausamer halte als den Menschen. So sagt Schopenhauer nicht mit Unrecht, der Mensch sei nicht sowohl tierisch in seiner Grausamkeit als vielmehr teuflisch. Er meint damit besonders das Raffinement der menschlichen Grausamkeit, welches mit dem mannigfaltiger entwickelten Triebleben zusammenhängt. Der Zerstörungstrieb und die Lust zu zerstören sind allgemein tierisch, aber nur der Mensch ersinnt ganz besondere Formen von Grausamkeit.

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