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Alexander, F. Staub, H. (1930). Ein Fall von Kleptomanie aus Schuldgefühl. Almanach der Psychoanalyse, 5:224-232.

(1930). Almanach der Psychoanalyse, 5:224-232

Ein Fall von Kleptomanie aus Schuldgefühl

Franz Alexander und Hugo Staub

„Der Verbrecher und seine Richter, Ein psychoanalytischer Einblick in die Welt der Paragraphen“ (Geheftet RM. 7.—, Ganzleinen RM. 9.—) ist der Titel eines im Sommer 1929 im Internationalen Psychoanalytischen Verlag erschienenen gemeinsamen Buches von Franz Alexander und Hugo Staub. In diesem Werke werden zum erstenmal die Ergebnisse der Freudschen Forschung für die Kriminalpsychologie und die Kriminalpolitik nutzbar. Dem theoretischen Teile dieses Buches, das eine Kritik der heutigen Strafrechtspflege gibt und die Psychologie der verschiedenen Verbrecherkategorien entwickelt, schließen sich Beispiele konkreter Kriminalfälle an. Diesem kasuistischen Teil entnehmen wir den folgenden Abschnitt.

Wir verdanken das Material dem guten Vertrauensverhältnis des Angeklagten zu seinem Verteidiger, das der positiven Übertragung der analytischen Situation entspricht. Trotzdem bleibt es aus den mitgeteilten Gründen recht mangelhaft. Insbesondere das verdrängte infantile Material, das nur durch methodische freie Assoziation zugänglich gemacht werden kann, läßt sich nur aus Andeutungen rekonstruieren. Wenn also die Ätiologie des Falles therapeutischen Ansprüchen nicht genügen mag, so reichen die gewonnenen Einsichten doch für das psychologische Verständnis der unbewußten kriminellen Mechanismen aus.

Ein 34jähriger Intellektueller — wir wollen ihn Bruno nennen — war wegen verschiedener kleiner Diebstähle zu über 1 Jahr Gefängnis verurteilt worden.

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