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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

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Rado, S. (1935). Das Angstproblem. Almanach der Psychoanalyse, 10:48-53.
    

(1935). Almanach der Psychoanalyse, 10:48-53

Das Angstproblem

Sandor Rado

Im Frühjahr 1934 erschien im Internationalen Psychoanalytischen Verlag, Wien, das Buch von Sandor Rado, Direktor des New York Psychoanalytic Institut: „Die Kastrationsangst des Weibes“. Wir bringen im Folgenden einen Abschnitt zum Wiederabdruck, der die Grundlagen der Angsttheorie behandelt.

Das eigentliche Problem der Phobien erhebt sich für uns an einer anderen Stelle. Wir haben von Freud gelernt, daß die Angst ein Gefahrsignal ist; die sogenannte Realangst kündigt eine äußere (reale) Gefahr an, die neurotische Angst eine (unbekannte) Triebgefahr. Wir haben auf dieser Grundlage weitergebaut und festgestellt, daß die Kastrationsangst des Weibes das Signal der genital-masochistischen Triebgefahr ist; mit diesem Punkte steht und fällt unsere ganze Untersuchung. Nun führen uns die Phobien — und die anderen Arten von Angsthysterie, die keinen phobischen Mechanismus entwickeln — die stürmischesten Angsterscheinungen vor; ihre Höchstleistung ist der große hysterische Angstanfall, der die Kranken für Stunden und Tage niederwirft und sich so oft gegen alle Vorkehrungen der Phobie als resistent erweist. Diese Tatsachen lassen sich mit der Interpretation der Angst als Gefahrsignal nicht vereinen. Sollte unsere Theorie an der Stelle versagen, an der die Angst das Krankheitsbild beherrscht? Das können wir nicht glauben, dazu ist sie viel zu tief in den Tatsachen verankert. Dann muß in unserer Kenntnis des Angstphänomens eine Lücke sein. Der große Fortschritt, den Freuds neue Angsttheorie brachte, war die Einbeziehung der Gefahrsituation in das Problem.

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