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Ogden, T. (2006). Psychoanalytische Supervision. Int. Psychoanalyse, 1:197-220.

(2006). Internationale Psychoanalyse, 1:197-220

III Aus der Werkstatt des Analytikers

Psychoanalytische Supervision Language Translation

Thomas Ogden

Die Psychoanalyse hat zwei Formen menschlicher Beziehung hervorgebracht, die es so zuvor nicht gab: die analytische Beziehung und die analytische Supervisionsbeziehung. Während Freud die analytische Beziehung sorgfältig in allen Einzelheiten diskutiert hat, gibt es merkwürdigerweise, jedenfalls, soweit ich es feststellen konnte, in den Gesammelten Werken keinen einzigen Hinweis auf Supervision bzw. die Supervisionsbeziehung (ausgenommen Freuds analytische Arbeit mit dem Vater des Kleinen Hans [1909b]). Nichtsdestoweniger ist die Supervisionsbeziehung aus der Freudschen »Entdeckung« der Psychoanalyse hervorgegangen und mittlerweile ein integraler Bestandteil jenes Prozesses, durch den man zum Psychoanalytiker wird (sowohl während der analytischen Ausbildung als auch während der nach der Ausbildung kontinuierlich andauernden Bemühung, Psychoanalytiker zu werden). Die psychoanalytische Supervisionsbeziehung ist folglich ein unentbehrliches Medium, durch das psychoanalytisches Wissen von einer Generation von Analytikern zur nächsten weitergegeben wird.

Ein theoretischer Kontext

Ich betrachte sowohl die analytische Beziehung als auch die Supervisionsbeziehung als Formen des »gelenkte(n) Traum(s)« (Borges 1970, dt. 2001, S. 13). In der vorliegenden Arbeit untersuche ich einige der Formen, die solches Träumen im Supervisions-Setting annehmen kann. Mir geht es nicht darum, die Vielzahl emotionaler Kräfte, die in der Supervision am Werke sind, anzusprechen, noch etwa darum, Vorschriften aufzustellen, wie Supervision durchgeführt werden sollte. Vielmehr möchte ich einige analytische Supervisionserfahrungen beschreiben (eine davon ist meine eigene Erfahrung als Supervisand von Harold Searles), die verschiedene Facetten meines Denkens und Arbeitens als analytischer Supervisor illustrieren. Bevor ich vier solcher Supervisionserfahrungen darstelle, möchte ich kurz einige Ideen diskutieren, die dem theoretischen Rahmen meiner Arbeit als analytischer Supervisor zugrunde liegen.

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