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PEP-Web Tip of the Day

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Ronningstam, E. (2007). Schweigen. Kulturelle Bedeutung und psychologische Transformation in der Psychoanalyse und der psychoanalytischen Psychotherapie. Int. Psychoanalyse, 2:121-147.

(2007). Internationale Psychoanalyse, 2:121-147

Schweigen. Kulturelle Bedeutung und psychologische Transformation in der Psychoanalyse und der psychoanalytischen Psychotherapie Language Translation

Elsa Ronningstam

Es ist die Stille, der Du zuhören solltest

die Stille hinter den Apostrophierungen, den Anspielungen

die Stille in dem, was die Leute so reden

oder glauben, formvollendet zu sagen.

Dies ist die Suche nach dem, das scheinbar bedeutungslos ist im Bedeutungsvollen wie in seinem Gegenteil.

Gunnar Ekelöf (1959), Poetik in Opus Incertum

Mit diesen Zeilen lenkt der schwedische Dichter Gunnar Ekelöf die Aufmerksamkeit seiner Leser auf das Schweigen hinter den Worten, jenseits des Gesprochenen. Für Psychoanalytiker sind diese Zeilen von besonderer Bedeutung, da sie in der Regel eher darin geübt sind, über die Worte selbst als den Raum zwischen ihnen nachzudenken. Das Schweigen hat jedoch während der letzten Jahrzehnte das Interesse von Wissenschaftlern und Gelehrten unterschiedlicher Forschungsgebiete geweckt. Ihre bis heute erschienenen Arbeiten zeugen von der weit gefächerten Bedeutung und den vielerlei Funktionen des Schweigens. Während das Schweigen im kulturellen Zusammenhang als legitim und verständlich gilt, wird es als psychologisches und psychoanalytisches Phänomen kontrovers diskutiert: Stellt das Schweigen einen Widerstand oder ein Hindernis gegenüber der Behandlung dar, ist es ein Symptom oder vielleicht etwas Bedeutsames? In dieser Arbeit möchte ich kulturelle und psychoanalytische Überlegungen zum Thema Schweigen miteinander verknüpfen. Häufig war ich in meiner klinischen Erfahrung von der Art und Weise beeindruckt, wie meine Patienten Schweigen erleben (sowohl ihr eigenes wie auch das von anderen): in ihren Ursprungsfamilien und ihrem Lebensumfeld, in ihrer Ehe und an ihren Arbeitsplätzen wie auch in ihrer eigenen inneren Welt.

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