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Ferro, A. (2007). Klinische Implikationen von Bions Denken. Int. Psychoanalyse, 2:151-171.

(2007). Internationale Psychoanalyse, 2:151-171

II Psychoanalytische Kontroversen und theoretische Beiträge

Klinische Implikationen von Bions Denken Language Translation

Antonino Ferro

Ich diskutiere die Wirkung und die Folgen von Bions Denken auf das klinische Vorgehen und auf die Theorie der Behandlungstechnik in unserer täglichen analytischen Arbeit.

Bions Denken ist so reich, ausgefeilt und vielfältig, dass jeder Versuch der weiteren Klärung und der Entwicklung schon an sich nützlich wäre. Aber ich glaube, dass die Konzentration auf die klinischen Implikationen einer bestimmten Herangehensweise an sein Denken und dessen mögliche Weiterentwicklungen von noch größerer Bedeutung ist.

1. Das >Traumdenken im Wachen<

Ich glaube, dass das Traumdenken im Wachem (Bion 1962.) sein bedeutendstes und wichtigstes Konzept ist. Neben dem nächtlichen Traum schafft unsere Psyche mit ihrer a-Funktion eine andauernde Alphabetisierung aller sensorischen Stimuli und aller Proto-Empfindungen, die wir empfangen. Dieser Vorgang mündet in die Bildung von α-Elementen, die, wenn wir sie in ihrem Nacheinander betrachten, einen Traumgedanken im Wachen hervorbringen.

Aus mehreren Gründen ist dies außerordentlich wichtig:

a)   Es ermöglicht eine fortwährende Beobachtung des analytischen Feldes: der Analytiker erfährt auf diese Weise, wie seine Deutung aufgenommen, zurückgewiesen oder verstanden wurde und kann dann sein Vorgehen entsprechend anpassen.

b)   Es löst das Problem, wie wir mit der äußeren Realität umgehen, denn wir sollten uns als Analytiker nur damit befassen, was im Behandlungszimmer vor sich geht (Ferro 2002a, 2005a, 2005b). Die entscheidende Frage ist, wie Analytiker und Patient zusammenwirken oder nicht zusammenwirken. Sowohl die abstraktesten als auch die konkretesten Formen der Kommunikation können als »narrative Derivate« des Traumdenkens im Wachen verstanden werden, die ununterbrochen im Entstehen begriffen sind.

c)   Es

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