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Waddell, M. (2007). Säuglingsbeobachtung in Großbritannien: Die Tavistock-Methode. Int. Psychoanalyse, 2:241-267.

(2007). Internationale Psychoanalyse, 2:241-267

Säuglingsbeobachtung in Großbritannien: Die Tavistock-Methode Language Translation

Margot Waddell

Die Teilnehmer des 22. Psychoanalytischen Kongresses, der im Juli/August 1961 in Edinburgh stattfand, konnten zweifellos nicht ahnen, welch eine Bedeutung man dieser Zusammenkunft rückblickend einmal beimessen würde. Viele Vorträge, die heute als »bahnbrechend« gelten, wurden damals gehalten. Das wissenschaftliche Programm setzte sich aus einer Reihe von Symposien zusammen, darunter »Die Theorie der Eltern-Kind-Beziehung« (Phyllis Greenacre, Donald Winnicott); »Auswahlkriterien für die Kandidaten in der psychoanalytischen Ausbildung« (Marie Langer, Pieter J. Van Der Leeuw); »Heilende Faktoren in der Psychoanalyse« (Hanna Segal, Pearl King, Paula Heimann) und »Forschung in der Psychoanalyse« (Joseph Sandler). Darüber hinaus stellten Herbert Rosenfeld und Hans Loewald ihre Arbeit über »Das Über-Ich und das Ich-Ideal« vor. (Die Sitzungsberichte zu den Kongressbeiträgen wurden im Internat. J. Psychoanal. 43, 1962 veröffentlicht.)

Ein Überblick über die Vorträge, die Beiträge und Diskussionen auf dem Kongress macht deutlich, dass zu jener Zeit etwas Bestimmtes »in der Luft« lag. Eine durchweg starke Betonung liegt auf der sehr frühen psychischen, emotionalen und kognitiven Entwicklung von Säuglingen und kleinen Kindern in der Beziehung zu ihren Eltern - eine Betonung, die im Jahr zuvor eine kräftige Unterstützung dadurch erhalten hatte, dass die Säuglingsbeobachtung als Bestandteil der vorklinischen Ausbildung für Studierende am Institute of Psychoanalysis eingeführt worden war. (Die Säuglingsbeobachtung gehörte damals bereits seit 14 Jahren zur Ausbildung von Kinderpsychotherapeuten an der Londoner Tavistock Clinic.)

Der Beitrag zweier Autoren zum Thema Säuglingsbeobachtung ragt jedoch besonders heraus - Arbeiten, die eine immense Auswirkung auf den künftigen Verlauf der Ausbildung und auf die Theorie und Praxis der Psychoanalyse selbst haben sollten.

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