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Mitrarli, J.L. (2008). Einige technische Folgerungen aus Kleins Konzept einer >zu frühen Ich-Entwicklung<. Int. Psychoanalyse, 3:39-67.

(2008). Internationale Psychoanalyse, 3:39-67

Einige technische Folgerungen aus Kleins Konzept einer >zu frühen Ich-Entwicklung< Language Translation

Judith L. Mitrarli

Das Phänomen einer verfrühten Ich-Entwicklung wurde von Klein (1930) in ihrer zukunftsweisenden Arbeit zur Bedeutung der symbolbildenden Funktion der Psyche vorgestellt. Im Folgenden werde ich zunächst einige Entwicklungen im postkleinianischen Denken nach deren Veröffentlichung hervorheben, die als Ergänzungen der Ausführungen von Klein verstanden werden können, inklusive meiner eigenen, tief in der gleichen Denktradition wurzelnden Überlegungen. Sie richten sich auf die spezifische Verbindung zwischen dieser Form der Frühreife und einem Mangel an Erfahrung mit dem von Bion so bezeichneten >containing objects<, der mit der mütterlichen Angst zu tun hat. Als Schwerpunkt dieser Arbeit werde ich zweitens eine Reihe von Konsequenzen für die psychoanalytische Technik mit jenen Patienten hervorheben, die unter den Folgen einer solcherart fehlgelaufenen frühen Entwicklung leiden und daher schwer erreichbar sind. Detaillierte klinische Vignetten sollen die Art und Weise verdeutlichen, wie meine spezifische Denkweise im analytischen Setting Gestalt annimmt.

Kleins Analyse eines autistischen Kindes

Klein (1930) stellte Ergebnisse aus der Analyse des vierjährigen Dick vor. Als sie Dick analysierte, lag zwar Kanners (1943) Arbeit über den frühkindlichen Autismus noch nicht vor, aber ihre scharfsinnigen Beobachtungen, die denjenigen Kanners erstaunlich ähneln, lassen darauf schließen, dass Dick eine Diagnose aus dem autistischen Formenkreis bekommen hätte.

Klein führte die Vorstellung von »zu früher Ich-Entwicklung« (1930, S. 33; GSK I, 1 S. 361) ein, um Dicks Dilemma zusammenzufassen. Sie beschrieb in seinem Fall eine »zu frühe Einfühlung« (ebd.) und eine »verfrühte und überstarke Identifizierung« (1930, S. 29; GSK I, 1 S. 357) mit der Mutter.

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