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Pugh, G. (2008). Briefe an die Herausgeber zum Artikel »Plädoyer gegen die Neuropsychoanalyse«. Int. Psychoanalyse, 3:158-160.

(2008). Internationale Psychoanalyse, 3:158-160

Briefe an die Herausgeber zum Artikel »Plädoyer gegen die Neuropsychoanalyse« Related Papers Language Translation

Gilbert Pugh

Allein schon der Titel des Artikels von Blass und Carmeli (2007) beunruhigte mich, weil er versäumt, zwischen Kooperation und der Inkorporation zweier Disziplinen ineinander zu unterscheiden (Pugh 2006). Obwohl ich stark gegen das Amalgam »Neuropsychoanalyse« eingestellt bin, wäre es für die Psychoanalyse absurd, nicht von manchen wichtigen empirischen neurowissenschaftlichen Fortschritten Notiz zu nehmen, besonders im Hinblick auf jene Aspekte der Freudianischen Theorie, die heute wegen der Beschränkungen des 19. Jahrhunderts unvollständig erscheinen, zum Beispiel das Thema des Gedächtnisses. Wie verschieden wäre die heutige Psychoanalyse, hätte Freud von den subkortikalen Gedächtnisschaltkreisen gewusst, von denen einige bei Geburt voll funktionsfähig sind und andere erst nach einigen Jahren >online gehen< (come online)? Ich frage mich, wie man gegen neues Wissen plädieren kann. Es ist auch interessant, dass bei beiden Gelegenheiten, an denen die Zeitschrift Neuro-Psychoanalysis in diesem Artikel zitiert wird, ihr Titel fälschlich als Neuropsychoanalysis wiedergegeben wird, eine sonderbare Inkorporation, die zu vermeiden die ursprünglichen Herausgeber sorgsam bedacht waren.

Die Heftigkeit des Widerstands gegen jegliche Hilfestellung seitens der Neurowissenschaften gibt dem Artikel einen Beigeschmack von Maschinenstürmerei und führte vielleicht zum verwirrenden und wenig überzeugenden Diskussionsformat.

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