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Ogden, T.H. (2008). Träumerisches Sprechen. Int. Psychoanalyse, 3:198-218.

(2008). Internationale Psychoanalyse, 3:198-218

Träumerisches Sprechen Language Translation

Thomas H. Ogden

»Tante, sprich mit mir; ich fürchte mich, weil es so dunkel ist.« Die Tante rief ihn an: »Was hast Du denn davon? Du siehst mich ja nicht.« »Das macht nichts,« antwortete das Kind, »wenn jemand spricht, wird es hell« (Freud 1905, S. 126).

Ich betrachte die Idee, dass jeder Psychoanalytiker die Psychoanalyse mit jedem Patienten neu erfinden muss, als grundlegend für mein Verständnis von Psychoanalyse. Nicht zuletzt wird dies durch ein fortlaufendes Experiment im Rahmen der psychoanalytischen Situation erreicht, in dem der Patient und der Analytiker bestimmte Arten miteinander zu reden erschaffen, die für jedes analytische Paar zu einem bestimmten Zeitpunkt der Analyse einzigartig sind.

In dieser Arbeit werde ich mich hauptsächlich auf Formen des Gesprächs zwischen Patient und Analytiker konzentrieren, die auf den ersten Blick »unanalytisch« erscheinen könnten, weil der Patient und der Analytiker über Dinge reden wie Bücher, Gedichte, Filme, grammatikalische Regeln, Etymologie, Lichtgeschwindigkeit, den Geschmack von Schokolade und so weiter. Auch wenn es anders scheinen mag, kann dieses »unanalytische Gerede« nach meiner Erfahrung dazu führen, dass Patient und Analytiker anfangen können, gemeinsam zu träumen, auch wenn sie zuvor dazu nicht in der Lage waren. Ich werde diese Art von Sprechen als »träumerisches Sprechen« bezeichnen.

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