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Steiner, J. (2009). Die Übertragung auf den Analytiker als ausgeschlossenen Beobachter. Int. Psychoanalyse, 4:27-49.

(2009). Internationale Psychoanalyse, 4:27-49

I Psychoanalytische Theorie und Technik

Die Übertragung auf den Analytiker als ausgeschlossenen Beobachter Language Translation

John Steiner

Translated by:
Aus dem Englischen von Maria-Elisabeth Eckhardt

In dieser Arbeit werde ich einen kurzen Überblick über einige wesentliche Punkte in der Entwicklung der Ideen zur Übertragung geben, die den Entdeckungen Freuds so vieles zu verdanken haben. Dann werde ich einige der späteren, auf Freuds Werk beruhenden Entwicklungen diskutieren, die mich persönlich beeindruckt haben. Insbesondere werde ich dabei auf Melanie Kleins Ausarbeitungen einer durch innere Objekte bevölkerten inneren Welt eingehen sowie auf ihre Beschreibung der Mechanismen von Spaltung und projektier Identifizierung, die beide einen tief greifenden Einfluss auf unser Verständnis von der Übertragung ausgeübt haben. Ich werde anhand klinischen Materials eine wichtige Übertragungssituation zu schildern versuchen, die, wie ich glaube, noch nicht genügend Beachtung gefunden hat, obwohl sie Teil der »Gesamtsituation« ist, wie sie von Klein beschrieben wurde. Bei dieser Art von Übertragung befindet sich der Analytiker in einer beobachtenden Position; er ist nicht mehr das primäre Objekt, auf das Liebe und Hass gerichtet werden. Stattdessen ist er zu einem Ausgeschlossenen geworden, der leicht Gefahr läuft, diese Rolle zu agieren, anstatt sie zu verstehen. Er kann in dieser Situation versuchen, die Position als primäres Übertragungsobjekt des Patienten zurückzuerlangen, oder aber die Übertragung insgesamt meiden und Deutungen außerhalb der Übertragung geben. Auf diese Weise agiert er die

Rolle eines urteilenden kritischen Über-Ichs. Wenn er den Verlust der zentralen Rolle tolerieren und die Übertragungsposition, in die er hineingebracht wurde, verstehen kann, kann der Analytiker manchmal die Enactments reduzieren und so Trauer- und Verlustgefühlen Raum geben, die sowohl ihn selbst als auch seinen Patienten betreffen.

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