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Smeke Cassorla, R.M. (2009). Die implizite Alpha-Funktion des Analytikers, Trauma und Enactment in der Analyse von Borderline-Patienten. Int. Psychoanalyse, 4:83-112.

(2009). Internationale Psychoanalyse, 4:83-112

Die implizite Alpha-Funktion des Analytikers, Trauma und Enactment in der Analyse von Borderline-Patienten Language Translation

Roosevelt M. Smeke Cassorla

Translated by:
Aus dem Englischen von Vera Müller

Der Beitrag diskutiert Situationen, in denen sich Patient und Analytiker in eine lähmende Kollusion [obstructive collusion] — in »Nicht-Träume-zu-zweit« — verstricken, die sich in der Behandlung in einem chronischen Enactment manifestiert. Diese Kollusion wird schließlich durch eine Explosion des analytischen Felds beendet, einem akuten Enactment, das der Analytiker auf den ersten Blick eigenen Fehlern zuschreibt. Die anschließende Verbesserung der Symbolisierungsfähigkeit der analytischen Dyade veranlasst den Analytiker jedoch, seine mutmaßlichen Fehler zu untersuchen. Der Autor stellt im vorliegenden Beitrag die These auf, dass diese akuten Enactments traumatische Situationen wiederbeleben, die zuvor durch eine lähmende Kollusion innerhalb eines chronischen Enactments verborgen waren. Während dieses Enactments finden unbewusste Austauschvorgänge in der analytischen Dyade statt, in deren Verlauf der Analytiker dem Patienten eine implizite Alpha-Funktion zur Verfügung stellt, was schrittweise zur Genesung der durch das Trauma beschädigten Areale beiträgt. Wenn dies in ausreichendem Maß erfolgt ist, löst sich die schützende Kollusion auf, und das Trauma wird als akutes Enactment wiederbelebt. Diese Wiederbelebung ist nicht traumatisch, da jetzt mentale Ressourcen zur Verfügung stehen, um das Trauma zu symbolisieren. Diese Situationen werden am Beispiel von Behandlungen von Borderline-Patienten beschrieben. Die implizite und explizite Alpha-Funktion des Analytikers trägt schließlich zur Verarbeitung und Symbolisierung der traumatischen Realität bei, indem die traumatisierten Anteile nach und nach erinnert und symbolisiert werden können und so beim Patienten die Entwicklung eines triangulären Raumes gefördert wird, in dem geträumt und gedacht werden kann.

Vera Müller

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