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da Rocha Barros, E.M. (2015). Falldarstellungen: Was besagen sie darüber, was in einer Analyse wirklich geschieht, und wie tun sie das?. Int. Psychoanalyse, 10:35-45.

(2015). Internationale Psychoanalyse, 10:35-45

Falldarstellungen: Was besagen sie darüber, was in einer Analyse wirklich geschieht, und wie tun sie das? Language Translation

Elias Mallet da Rocha Barros, Dr.

Mein erster Einfall zum Thema Eigenart und Bedeutung von analytischem Fallmaterial war, es unter zwei Perspektiven zu diskutieren: (a) Die Bedeutung von analytischem Fallmaterial zur Veranschaulichung einer Sicht- oder Verständnisweise, insbesondere wenn sie sich dem Autor und dem Leser der Arbeit als eine lebendige Erfahrung vermittelt, und (b) die Bedeutung von klinischem Material als Evidenz für die Bestätigung oder Zurückweisung psychoanalytischer Theorien - an die Leser einer Zeitschrift und die wissenschaftliche Gemeinschaft der Psychoanalytiker gerichtet.

Diese Diskussionsbemerkungen schreibt erklärtermaßen ein Analytiker, der häufig Arbeiten in psychoanalytischen Zeitschriften liest und publiziert, und nicht ein Erkenntnistheoretiker, der sich mit der komplexen Materie beschäftigt, was von der Gemeinschaft der Psychoanalytiker als wissenschaftliche Evidenz zu betrachten ist. (Für einen eingehenden erkenntnistheoretischen Zugang empfehle ich das vor Kurzem erschienene Buch von Jorge Ahumada (2011), Insight: Essays on Psychoanalytic Knowing.)

Beim ersten Nachdenken über die Sache ging mir durch den Kopf, dass sich der schreibende Analytiker - worauf schon André Green (1992) hingewiesen hat - beim Schreiben einem Paradox gegenübersieht. Er möchte mitteilen und überzeugen, kritisch denken und Recht haben, und das alles zur selben Zeit. Dieser Gedanke gehört zur ersten Perspektive, der Bedeutung von Fallmaterial zur Veranschaulichung. Dann fiel mir eine witzige Pointe aus Jorge Ahumadas Vortrag vor der Britischen Gesellschaft ein: »Das Dumme an den Evidenzen ist, dass sie nicht evident sind«, gefolgt von einer anderen seiner Behauptungen: Dies sei der »Grund, warum die Psychoanalyse sich an ihre Methode halten muss« (Ahumada, 2011, S. 17).

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