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Steyn, L. (2015). Taktik und Empathie: Abwehr der projektiven Identifizierung. Int. Psychoanalyse, 10:49-75.

(2015). Internationale Psychoanalyse, 10:49-75

II: Psychoanalytische Theorie und Technik

Taktik und Empathie: Abwehr der projektiven Identifizierung Language Translation

Lesley Steyn

In dieser Arbeit führt die Autorin folgendes aus: Wenn die Analytikerin Deutungen gibt, ohne emotional zu erkennen und zu ertragen, zu welcher Art von Objekt sie in der psychischen Realität des Patienten geworden ist, werden diese vom Patient eher als leere Taktik - ja sogar als Lügen - erlebt und nicht als integre Deutungen. Geht aber die Analytikerin bei ihrer Deutung davon aus, dass sie die Wahrheit über die Wahrnehmung des Patienten genau kennt, kann es behandlungstechnisch schwierig und verwirrend werden, die Sichtweise des Patienten in ihre Deutung einzubeziehen. Falls es die Analytikerin vermeidet, das Bild, das der Patient von ihr hat, mit ihrem Selbst-Bild zu vereinbaren (selbst wenn sie sein inneres Bild von ihr in Worte fasst), wird die Spaltung in der Analytikerin spürbar werden, was wiederum die Spaltungstendenz des Patienten verstärkt. Anhand klinischer Vignetten wird gezeigt, wie die Analytikerin zu einem Objekt werden kann, das projektive Identifizierungen zurückweist, obwohl sie selbst glaubt, ihren Patienten verstehen zu wollen, und es wird untersucht, wie sich die Gegenübertragung der Analytikerin offenbart. Schlussendlich vertritt die Autorin die Ansicht, dass Empathie mit beiden erforderlich ist, sowohl mit dem Patienten als auch mit der Analytikerin als Objekt des Patient en, umprojektive Identifizierungen auf- und annehmen zu können: Patient und Analytikerin sind in einen Vorgang verwickelt, den beide ambivalent erleben.

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