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Ogden, T.H. (2015). Die Angst vor dem Zusammenbruch und das ungelebte Leben. Int. Psychoanalyse, 10:107-128.

(2015). Internationale Psychoanalyse, 10:107-128

Die Angst vor dem Zusammenbruch und das ungelebte Leben Language Translation

Thomas H. Ogden, Dr. med.

Winnicotts Arbeit »Die Angst vor dem Zusammenbruch« ist ein unvollendetes Werk, das dem Leser abverlangt, nicht nur Leser zu sein, sondern darüber hinaus zum Verfasser dieser Schrift zu werden, die häufig auf Bedeutungen hinweist, nicht aber ausgereifte Überlegungen präsentiert. Der Autor versteht die häufig verwirrende, mitunter opake Argumentation dieses Winnicott-Beitrags in folgendem Sinn: In frühester Kindheit kommt es zu einem Zusammenbruch der Mutter-Kind-Bindung, der den Säugling zwingt, emotionale Vorgänge auf sich zu nehmen, die er nicht allein bewältigen kann. Er weicht dem Erleben primitiver Seelenqualen aus, indem er Abwehrorganisationen psychotischer Natur aufbaut, das heißt, er ersetzt die äußere Realität durch eine selbsterzeugte innere, wodurch das Erleben kritischer Lebensereignisse unmöglich gemacht wird. Im Nicht-Erleben des Zusammenbruchs der Mutter-Kind-Bindung zum Zeitpunkt seines Auftretens in frühester Kindheit erschafft das Kind einen psychischen Zustand, in dem es in der Angst vor einem Zusammenbruch lebt, der sich bereits ereignet hat, aber nicht erlebt wurde. Anknüpfend an Winnicotts Überlegungen vermutet der Autor, dass als die treibende Kraft hinter dem Bedürfnis des Patienten, die Quelle seiner Angst zu finden, das Gefühl steht, Selbstanteile verloren zu haben und sie wiederfinden zu müssen, um »ganz« zu werden. Was von seinem Leben geblieben ist, fühlt sich für ihn weitgehend wie ein ungelebtes Leben an.

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