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Scarfone, D. (2015). Die Arbeit des Erinnerns und die Wiederbelebung der psychoanalytischen Methode. Int. Psychoanalyse, 10:201-210.

(2015). Internationale Psychoanalyse, 10:201-210

Die Arbeit des Erinnerns und die Wiederbelebung der psychoanalytischen Methode Language Translation

Dominique Scarfone, Dr. med.

Vorausschicken möchte ich, dass die Vorstellung von einem Gedächtnis ohne Erinnerungen meine volle Zustimmung findet. César Botella führt damit eine ausgesprochen interessante Perspektive in die zeitgenössische Theorie und Praxis der Psychoanalyse ein. Darüber hinaus bietet Botellas Aufsatz viel Stoff für eine Diskussion. Ich werde im Folgenden auf drei Hauptpunkte näher eingehen und hoffe damit, eher zu einer Klärung der zur Debatte stehenden Fragen beizutragen, als dass ich zu einer abschließenden Schlussfolgerung käme. Ich werde mit Freuds Begriff des Erinnerns selbst beginnen, dann etwas zu dem sogenannten archäologischen Modell sagen und schließlich Botellas Appell für eine Erneuerung der psychoanalytischen Methode einer kritischen Prüfung unterziehen.

Gedächtnis ohne Erinnerungen und die Freud'sche Vorstellung vom »Erinnern«

Dass es ein Gedächtnis ohne Erinnerungen gibt, wird heutzutage von niemandem ernsthaft bestritten. Freud selbst hatte offenbar eine klare Vorstellung davon, wenn er schreibt, dass manche Patienten sich in der Analyse so verhalten, als wären sie Menschen, die einem Experiment unterzogen werden. Als ob sie posthypnotischen Suggestionen gehorchen würden, würden sie die suggerierte Handlung ausführen, ohne sich an eine entsprechende Anweisung erinnern zu können. Im Zusammenhang mit diesem Typus von Patienten schreibt er: »[Wir] dürfen […] sagen, der Analysierte erinnere überhaupt nichts von dem Vergessenen und Verdrängten, sondern er agiere es.

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