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Mauss-Hanke, A. (2016). Einführung. Int. Psychoanalyse, 11:7-11.

(2016). Internationale Psychoanalyse, 11:7-11

Einführung

Angela Mauss-Hanke

Den ersten Regungen menschlicher Realität spürt die große französische Psychoanalytikerin Piera Aulagnier in ihrem Essay Geburt eines Körpers, Ursprung einer Geschichte aus dem Jahre 1986 nach, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt. Im deutschen Sprachraum ist Aulagnier den Lesern der Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis (ZPTP) durch mehrere Aufsätze bekannt, die dort 1998 und 2007 über sie und ihr Werk erschienen. Ausgehend von einer ausführlichen Darlegung ihres Konzepts des Originärprozesses, den sie dem Primär-und Sekundärprozess voranstellt, und immer wieder hierauf zurückgreifend, befasst sie sich im hier vorliegenden Text mit dem »Körper, so wie ihn uns der religiöse Diskurs denken ließ, und dem Körper, so wie ihn uns der wissenschaftliche Diskurs zu erkennen gibt« (S. 19) - eine Auseinandersetzung, die in den letzten dreißig Jahren, in unserer heutigen modularisierten Globalisierung, möglicherweise noch an Bedeutung zugenommen hat. Beide Diskurse untersucht sie in Hinblick auf die in ihnen jeweils spezifischen Ausprägungen des Begehrens und des Sichtbaren. Dabei sind ihre Ausführungen immer auch ein Plädoyer für die Unausweichlichkeit von Subjektivität sowie für den letztlich konstruktiven Kern von Realität. Mögen ihre Ideen noch so komplex sein, so ist doch stets deutlich, dass sie sie als Klinikerin entworfen hatte. Ihre Beschreibung der kindlichen Psychosewelt ist ebenso erhellend wie die des erwachsenen Autisten. Den letzten Teil ihrer Arbeit widmet sie der Beziehung der Mutter zum Körper des Infans und der Beziehung »zwischen dem psychischen Körper, wie ihn der Originärprozess ausbildet, und dem relationalen und emotionalen Körper, die das Werk der mütterlichen Psyche ist« (S. 40).

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