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Benjamin, J. Atlas, G. (2016). Das »Zuviel« an Erregung: Sexualität im Licht von Exzess, Bindung und Affektregulation. Int. Psychoanalyse, 11:75-105.

(2016). Internationale Psychoanalyse, 11:75-105

II: Psychoanalytische Theorie und Technik

Das »Zuviel« an Erregung: Sexualität im Licht von Exzess, Bindung und Affektregulation Language Translation

Jessica Benjamin und Galit Atlas

Diese Arbeit verbindet zeitgenössisches Denken über frühe Bindung und Affektregulation mit unserem klinischen und theoretischen Verständnis sexueller Probleme Erwachsener. Zusätzlich zu aktuellen Bindungstheorien greifen wir Laplanches wichtiges Übergangskonzept des »Zuviel« auf, das die Rolle realer Erfahrungen mit Phantasien in der Sexualität interpretiert. Wir entwickeln den Begriff des Exzesses - des »Zuviel« - weiter, um die frühe Überwältigung der Psyche zu verdeutlichen, von der die sexuelle Entwicklung entscheidend geprägt wird. In Verbindung mit neueren theoretischen Entwicklungen hilft dieses Konzept, die Beziehung zwischen sexueller Erregung und früher Affektregulation zu erfassen: Es zeigt, wie Erregung gefȧhrlich wird und das Begehren hemmt oder verfälscht. Das »Zuviel« an Erregung reaktiviert die kindliche Erfahrung, von Erregung überwältigt und nicht beruhigt worden zu sein, und beeinflusst so die spätere Unfähigkeit, sexuelle Stimulation und den Erregungsaffekt zu tolerieren. Ein klinisches Fallbeispiel illustriert, dass und wie diese Verbindung zwischen Bindungstrauma, Sexualangst und auch Scham über die Geschlechtsidentität zu einem Bereich führt, der von Traumata geprägt ist. Wir zeigen, wie wichtiges ist, die panischen Ängste und Sehnsüchte in der Beziehung zwischen Mutter und Baby durchzuarbeiten, so wie sie in der Übertragung und Gegenübertragung auftauchen, damit sich die Fähigkeit entwickeln kann, Erregung und Stimulation auszuhalten, ohne das Zuviel als unerträglich zu erleben. Das schließt das Durcharbeiten der Beziehungsbrüche bei Überstimulation ebenso mit ein wie die heikle Balance zwischen dem Eingehen auf die Fantasie und der intersubjektiven Arbeit in der Übertragung.

Wir

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