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Münch, K. (2017). Einführung. Int. Psychoanalyse, 12:7-14.

(2017). Internationale Psychoanalyse, 12:7-14

Einführung

Karsten Münch

Der vorliegende Band Internationale Psychoanalyse - der mittlerweile zwölfte in dieser Reihe - veröffentlicht insgesamt elf Texte aus den Heften 6/96 bis 5/97, also von Dezember 2015 bis Oktober 2016, des International Journal of Psychoanalysis (IJP) im deutschen Sprachraum. Die Auswahl der Texte erfolgte durch die Mitglieder des Herausgeberbeirates in einem langen und intensiven Diskussionsprozess, der sich über ein Jahr erstreckte. Allen Mitgliedern des Beirats (Irene Bozetti/Bremen, Isolde Böhme/Köln, Anna-Katrin Oesterle-Stephan/Berlin, Ulla Reiser-Mumme/Berlin, Thomas Reitter/Heidelberg, Richard Rink/Köln, Vera Rüster/Berlin, Stefanie Sedlacek/Berlin und Timo Storck/Heidelberg) möchte ich an dieser Stelle herzlich für ihr unermüdliches und zuverlässiges Engagement und für die anregenden Diskussionen danken, die wir im Laufe der Vorbereitung des neuen Bandes führen konnten. Zusätzlicher Dank gebührt unserem Mitglied Richard Rink für die Übernahme der aufwendigen bibliografischen Arbeiten, von denen wir alle profitierten. Ein besonderer Dank gilt Antje Vaihinger/Gießen, die den Herausgebern mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Übersetzerin bei der Lektoratsarbeit zur Verfügung steht.

Der zwölfte Band der Internationale Psychoanalyse ist in drei Teile untergliedert. Im ersten Abschnitt haben wir vier Arbeiten zusammengestellt, die grundlegende psychoanalytische Konzepte und ihre Anwendungen mit ihrer Rezeptionsgeschichte darstellen und frühere wie auch aktuelle Weiterentwicklungen und Neuerungen beleuchten. Raul Hartke (Porto Alegre, Brasilien) untersucht den Ödipuskomplex in seiner ursprünglichen, von Freud entworfenen Form und stellt diesen den späteren Konzeptionalisierungen »entlang bedeutender Verzweigungen der Psychoanalyse«, wie er es ausdrückt, gegenüber.

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