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Freud, S. (1901). V: DAS VERSPRECHEN. GESAMMELTE WERKE: IV, 61-117.

Freud, S. (1901). [GWD61a1]V: DAS VERSPRECHEN. GESAMMELTE WERKE: IV, 61-117

[GWD61a1]V: DAS VERSPRECHEN Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWD61a2]Wenn das gebräuchliche Material unserer Rede in der Muttersprache gegen das Vergessen geschützt erscheint, so unterliegt dessen Anwendung um so häufiger einer anderen Störung, die als “Versprechen” bekannt ist. Das beim normalen Menschen beobachtete Versprechen macht den Eindruck der Vorstufe für die unter pathologischen Bedingungen auftretenden sogenannten “Paraphasien”.

[GWD61a3]Ich befinde mich hier ausnahmsweise in der Lage, eine Vorarbeit würdigen zu können. Im Jahre 1895 haben Meringer und C. Mayer eine Studie über “Versprechen und Verlesen” publiziert, deren Gesichtspunkte fernab von den meinigen liegen. Der eine der Autoren, der im Texte das Wort führt, ist nämlich Sprachforscher und ist von linguistischen Interessen zur Untersuchung veranlaßt worden, den Regeln nachzugehen, nach denen man sich verspricht. Er hoffte, aus diesen Regeln auf das Vorhandensein “eines gewissen geistigen Mechanismus” schließen zu können, “in welchem die Laute eines Wortes, eines Satzes, und auch die Worte untereinander in ganz eigentümlicher Weise verbunden und verknüpft sind” (S. 10).

[GWD61a4]Die Autoren gruppieren die von ihnen gesammelten Beispiele des “Versprechens” zunächst nach rein deskriptiven Gesichtspunkten als Vertauschungen (z. B.

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