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Freud, S. (1905). DREI ABHANDLUNGEN ZUR SEXUALTHEORIE: II. DIE INFANTILE SEXUALITĂ„T. GESAMMELTE WERKE: V, 73-107.

Freud, S. (1905). [GWE73a1]DREI ABHANDLUNGEN ZUR SEXUALTHEORIE. GESAMMELTE WERKE: V, 73-107

[GWE73a1]DREI ABHANDLUNGEN ZUR SEXUALTHEORIE: II. DIE INFANTILE SEXUALITÄT Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWE73a2]Vernachlässigung des Infantilen

[GWE73a3]Es ist ein Stück der populären Meinung über den Geschlechtstrieb, daß er der Kindheit fehle und erst in der als Pubertät bezeichneten Lebensperiode erwache. Allein dies ist nicht nur ein einfacher, sondern sogar ein folgenschwerer Irrtum, da er hauptsächlich unsere gegenwärtige Unkenntnis der grundlegenden Verhältnisse des Sexuallebens verschuldet. Ein gründliches Studium der Sexualäußerungen in der Kindheit würde uns wahrscheinlich die wesentlichen Züge des Geschlechtstriebes aufdecken, seine Entwicklung verraten und seine Zusammensetzung aus verschiedenen Quellen zeigen.

[GWE73a4]Es ist bemerkenswert, daß die Autoren, welche sich mit der Erklärung der Eigenschaften und Reaktionen des erwachsenen Individuums beschäftigen, jener Vorzeit, welche durch die Lebensdauer der Ahnen gegeben ist, so viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt, also der Erblichkeit so viel mehr Einfluß zugesprochen haben, als der anderen Vorzeit, welche bereits in die individuelle Existenz der Person fällt, der Kindheit nämlich. Man sollte doch meinen, der Einfluß dieser Lebensperiode wäre leichter zu verstehen und hätte ein Anrecht, vor dem der Erblichkeit berücksichtigt zu werden.

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