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Freud, S. (1910). BRIEF AN Dr. FRIEDRICH S. KRAUSS: ÜBER DIE »ANTHROPOPHYTEIA«. GESAMMELTE WERKE: VIII, 224-225.

Freud, S. (1910). [GWH224a1]BRIEF AN Dr. FRIEDRICH S. KRAUSS. GESAMMELTE WERKE: VIII, 224-225

[GWH224a1]BRIEF AN Dr. FRIEDRICH S. KRAUSS: [GWH224a2]ÜBER DIE »ANTHROPOPHYTEIA« Book Information Previous Up Next Language Translation

Sigm. Freud

[GWH224a3]Hochgeehrter Herr Doktor!

[GWH224a4]Sie haben mir die Frage gestellt, auf welchen wissenschaftlichen Wert das Sammeln von erotischen Scherzen, Witzen, Schwänken u. dgl. nach meiner Meinung Anspruch machen könne. Ich weiß, daß Sie keineswegs daran irre geworden sind, eine solche Sammeltätigkeit rechtfertigen zu können; Sie wünschen bloß, daß ich vom Standpunkte des Psychologen Zeugnis ablege für die Brauchbarkeit, ja für die Unentbehrlichkeit eines solchen Materials.

[GWH224a5]Ich möchte hier vor allem zwei Gesichtspunkte geltend machen. Die erotischen Schnurren und Schwänke, die Sie in den Bänden der Anthro-pophyteia gesammelt vorlegen, sind ja doch nur produziert und weitererzählt worden, weil sie Erzählern wie Hörern Lust bereitet haben. Es ist nicht schwer zu erraten, welche Komponenten des so hoch zusammengesetzten Sexualtriebes dabei Befriedigung gefunden haben. Diese Geschichtchen geben uns direkte Auskunft darüber, welche Partialtriebe der Sexualität bei einer gewissen Gruppe von Menschen als besonders tauglich zur Lustgewinnung erhalten sind, und bestätigen so aufs schönste die Folgerungen, zu denen die psychoanalytische Untersuchung neurotischer Personen geführt hat. Gestatten Sie mir, auf das wichtigste Beispiel dieser Art hinzuweisen.

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