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Freud, S. (1912). ZUR DYNAMIK DER ÜBERTRAGUNG. GESAMMELTE WERKE: VIII, 364-374.

Freud, S. (1912). [GWH364a1]ZUR DYNAMIK DER ÜBERTRAGUNG. GESAMMELTE WERKE: VIII, 364-374

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Sigm. Freud

[GWH364a2]Das schwer zu erschöpfende Thema der “Übertragung” ist kürzlich in diesem Zentralblatt von W. Stekel in deskriptiver Weise behandelt worden. Ich möchte nun hier einige Bemerkungen anfügen, die verstehen lassen sollen, wie die Übertragung während einer psychoanalytischen Kur notwendig zustande kommt, und wie sie zu der bekannten Rolle während der Behandlung gelangt.

[GWH364a3]Machen wir uns klar, daß jeder Mensch durch das Zusammenwirken von mitgebrachter Anlage und von Einwirkungen auf ihn während seiner Kinderjahre eine bestimmte Eigenart erworben hat, wie er das Liebesleben ausübt, also welche Liebesbedingungen er stellt, welche Triebe er dabei befriedigt, und welche Ziele er sich setzt. Das ergibt sozusagen ein Klischee (oder auch

2 [GWH364a5]Verwahren wir uns an dieser Stelle gegen den mißverständlichen Vorwurf, als hätten wir die Bedeutung der angeborenen (konstitutionellen) Momente geleugnet, weil wir die der infantilen Eindrücke hervorgehoben haben. Ein solcher Vorwurf stammt aus der Enge des Kausalbedürfnisses der Menschen, welches sich im Gegensatz zur gewöhnlichen Gestaltung der Realität mit einem einzigen verursachenden Moment zufrieden geben will.

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