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Freud, S. (1913). DAS MOTIV DER KÄSTCHENWAHL. GESAMMELTE WERKE: X, 24-37.

Freud, S. (1913). [GWJ24a1]DAS MOTIV DER KÄSTCHENWAHL. GESAMMELTE WERKE: X, 24-37

[GWJ24a1]DAS MOTIV DER KÄSTCHENWAHL Book Information Previous Up Next Language Translation

Sigm. Freud

[GWJ24a2]I

[GWJ24a3]Zwei Szenen aus Shakespeare, eine heitere und tragische, haben mir kürzlich den Anlaß zu einer kleinen Problemstellung und Lösung gegeben.

[GWJ24a4]Die heitere ist die Wahl der Freier zwischen drei Kästchen im “Kaufmann von Venedig”. Die schöne und kluge Porzia ist durch den Willen ihres Vaters gebunden, nur den von ihren Bewerbern zum Manne zu nehmen, der von drei ihm vorgelegten Kästchen das richtige wählt. Die drei Kästchen sind von Gold, von Silber und von Blei; das richtige ist jenes, welches ihr Bildnis einschließt. Zwei Bewerber sind bereits erfolglos abgezogen, sie hatten Gold und Silber gewählt. Bassanio, der dritte, entscheidet sich für das Blei; er gewinnt damit die Braut, deren Neigung ihm bereits vor der Schicksalsprobe gehört hat. Jeder der Freier hatte seine Entscheidung durch eine Rede motiviert, in welcher er das von ihm bevorzugte Metall anpries, während er die beiden anderen herabsetzte. Die schwerste Aufgabe war dabei dem glücklichen dritten Freier zugefallen; was er zur Verherrlichung des Bleis gegen Gold und Silber sagen kann, ist wenig und klingt gezwungen.

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