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Freud, S. (1916). EINIGE CHARAKTERTYPEN AUS DER PSYCHOANALYTISCHEN ARBEIT. GESAMMELTE WERKE: X, 364-391.

Freud, S. (1916). [GWJ364a1]EINIGE CHARAKTERTYPEN AUS DER PSYCHOANALYTISCHEN ARBEIT. GESAMMELTE WERKE: X, 364-391

[GWJ364a1]EINIGE CHARAKTERTYPEN AUS DER PSYCHOANALYTISCHEN ARBEIT Book Information Previous Up Next Language Translation

Sigm. Freud

[GWJ364a2]Wenn der Arzt die psychoanalytische Behandlung eines Nervösen durchführt, so ist sein Interesse keineswegs in erster Linie auf dessen Charakter gerichtet. Er möchte viel eher wissen, was seine Symptome bedeuten, welche Triebregungen sich hinter ihnen verbergen und durch sie befriedigen, und über welche Stationen der geheimnisvolle Weg von jenen Triebwünschen zu diesen Symptomen geführt hat. Aber die Technik, der er folgen muß, nötigt den Arzt bald, seine Wißbegierde vorerst auf andere Objekte zu richten. Er bemerkt, daß seine Forschung durch Widerstände bedroht wird, die ihm der Kranke entgegensetzt, und darf diese Widerstände dem Charakter des Kranken zurechnen. Nun hat dieser Charakter den ersten Anspruch an sein Interesse.

[GWJ364a3]Was sich der Bemühung des Arztes widersetzt, sind nicht immer die Charakterzüge, zu denen sich der Kranke bekennt, und die ihm von seiner Umgebung zugesprochen werden.

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