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Freud, S. (1916). MYTHOLOGISCHE PARALLELE ZU EINER PLASTISCHEN ZWANGSVORSTELLUNG. GESAMMELTE WERKE: X, 398-400.

Freud, S. (1916). [GWJ398a1]MYTHOLOGISCHE PARALLELE ZU EINER PLASTISCHEN ZWANGSVORSTELLUNG. GESAMMELTE WERKE: X, 398-400

[GWJ398a1]MYTHOLOGISCHE PARALLELE ZU EINER PLASTISCHEN ZWANGSVORSTELLUNG Book Information Previous Up Next Language Translation

Sigm. Freud

[GWJ398a2]Bei einem etwa 21jährigen Kranken werden die Produkte der unbewußten Geistesarbeit nicht nur als Zwangsgedanken, sondern auch als Zwangsbilder bewußt. Die beiden können einander begleiten oder unabhängig voneinander auftreten. Zu einer gewissen Zeit traten bei ihm innig verknüpft ein Zwangswort und ein Zwangsbild auf, wenn er seinen Vater ins Zimmer kommen sah. Das Wort lautete: “Vaterarsch”, das begleitende Bild stellte den Vater als einen nackten, mit Armen und Beinen versehenen Unterkörper dar, dem Kopf und Oberkörper fehlten. Die Genitalien waren nicht angezeigt, die Gesichtszüge auf dem Bauch aufgemalt.

[GWJ398a3]Zur Erläuterung dieser mehr als gewöhnlich tollen Symptombildung ist zu bemerken, daß der intellektuell vollentwickelte und ethisch hochstrebende Mann bis über sein zehntes Jahr eine sehr lebhafte Analerotik in den verschiedensten Formen betätigt hatte. Nachdem sie überwunden war, wurde sein Sexualleben durch den späteren Kampf gegen die Genitalerotik auf die anale Vorstufe zurückgedrängt.

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