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Freud, S. (1916). V. VORLESUNG: SCHWIERIGKEITEN UND ERSTE ANNĂ„HERUNGEN. GESAMMELTE WERKE: XI, 79-96.

Freud, S. (1916). [GWK79a1]V. VORLESUNG: SCHWIERIGKEITEN UND ERSTE ANNÄHERUNGEN. GESAMMELTE WERKE: XI, 79-96

ZWEITER TEIL: DER TRAUM

[GWK79a1]V. VORLESUNG: SCHWIERIGKEITEN UND ERSTE ANNÄHERUNGEN Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWK79a2]Meine Damen und Herren! Eines Tages machte man die Entdeckung, daß die Leidenssymptone gewisser Nervöser einen Sinn haben. Daraufhin wurde das psychoanalytische Heilverfahren begründet. In dieser Behandlung ereignete es sich, daß die Kranken an Stelle ihrer Symptome auch Träume vorbrachten. Somit entstand die Vermutung, daß auch diese Träume einen Sinn haben.

[GWK79a3]Wir werden aber nicht diesen historischen Weg gehen, sondern den umgekehrten einschlagen. Wir wollen den Sinn der Träume nachweisen, als Vorbereitung zum Studium der Neurosen. Diese Verkehrung ist gerechtfertigt, denn das Studium des Traumes ist nicht nur die beste Vorbereitung für das der Neurosen, der Traum selbst ist auch ein neurotisches Symptom, und zwar eines, das den für uns unschätzbaren Vorteil hat, bei allen Gesunden vorzukommen. Ja, wenn alle Menschen gesund wären und nur träumen würden, so könnten wir aus ihren Träumen fast alle die Einsichten gewinnen, zu denen die Untersuchung der Neurosen geführt hat.

[GWK79a4]So wird also der Traum zum Objekt der psychoanalytischen Forschung.

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