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Freud, S. (1917). XVI. VORLESUNG: PSYCHOANALYSE UND PSYCHIATRIE. GESAMMELTE WERKE: XI, 249-263.

Freud, S. (1917). [GWK249a1]XVI. VORLESUNG: PSYCHOANALYSE UND PSYCHIATRIE. GESAMMELTE WERKE: XI, 249-263

DRITTER TEIL: ALLGEMEINE NEUROSENLEHRE

[GWK249a1]XVI. VORLESUNG: PSYCHOANALYSE UND PSYCHIATRIE Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWK249a2]Meine Damen und Herren! Ich freue mich, Sie nach Jahresfrist zur Fortsetzung unserer Besprechungen wiederzusehen. Ich habe Ihnen im Vorjahre die psychoanalytische Behandlung der Fehlleistungen und des Traumes vorgetragen; ich möchte Sie heuer in das Verständnis der neurotischen Erscheinungen einführen, die, wie Sie bald entdecken werden, mit beiden vielerlei Gemeinsames haben. Aber ich sage es Ihnen vorher, ich kann Ihnen diesmal nicht dieselbe Stellung mir gegenüber einräumen wie im Vorjahre. Damals lag mir daran, keinen Schritt zu tun, ohne mit Ihrem Urteil im Einvernehmen zu bleiben; ich diskutierte viel mit Ihnen, unterwarf mich Ihren Einwendungen, anerkannte eigentlich Sie und Ihren “gesunden Menschenverstand” als entscheidende Instanz. Das geht jetzt nicht länger, und zwar wegen eines einfachen Sachverhaltes. Fehlleistungen und Träume waren Ihnen als Phänomene nicht fremd; man konnte sagen, Sie besaßen ebensoviel Erfahrung wie ich oder hatten es leicht, sich ebensoviel Erfahrung zu verschaffen. Das Erscheinungsgebiet der Neurosen ist Ihnen aber fremd; insofern Sie nicht selbst Ärzte sind, haben Sie keinen anderen Zugang dahin als eben meine Mitteilungen, und was hilft das beste Urteil, wenn die Vertrautheit mit dem zu beurteilenden Material nicht mit dabei ist.

[GWK249a3]Fassen

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