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Freud, S. (1917). XIX. VORLESUNG: WIDERSTAND UND VERDRÄNGUNG. GESAMMELTE WERKE: XI, 296-312.

Freud, S. (1917). [GWK296a1]XIX. VORLESUNG: WIDERSTAND UND VERDRÄNGUNG. GESAMMELTE WERKE: XI, 296-312

[GWK296a1]XIX. VORLESUNG: WIDERSTAND UND VERDRÄNGUNG Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWK296a2]Meine Damen und Herren! Um im Verständnis der Neurosen weiter zu kommen, bedürfen wir neuer Erfahrungen, und wir machen deren zwei. Beide sehr merkwürdig und seinerzeit sehr überraschend. Sie sind freilich auf beide durch unsere vorjährigen Besprechungen vorbereitet.

[GWK296a3]Erstens: Wenn wir es unternehmen, einen Kranken herzustellen, von seinen Leidenssymptomen zu befreien, so sétzt er uns einen heftigen, zähen, über die ganze Dauer der Behandlung anhaltenden Widerstand entgegen. Das ist eine so sonderbare Tatsache, daß wir nicht viel Glauben für sie erwarten dürfen. Den Angehörigen des Kranken sagen wir am besten nichts davon, denn diese meinen nie etwas anderes, als es sei eine Ausrede von uns, um die lange Dauer oder den Mißerfolg unserer Behandlung zu entschuldigen. Auch der Kranke produziert alle Phänomene dieses Widerstandes, ohne ihn als solchen zu erkennen, und es ist bereits ein großer Erfolg, wenn wir ihn dazu gebracht haben, sich in diese Auffassung zu finden und mit ihr zu rechnen. Denken Sie doch, der Kranke, der unter seinen Symptomen so leidet und seine Nächsten dabei mitleiden läßt, der so viele Opfer an Zeit, Geld, Mühe und Selbstüberwindung auf sich nehmen will, um von ihnen befreit zu werden, der sollte sich im Interesse seines Krankseins gegen seinen Helfer sträuben.

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