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Freud, S. (1917). XX. VORLESUNG: DAS MENSCHLICHE SEXUALLEBEN. GESAMMELTE WERKE: XI, 313-330.

Freud, S. (1917). [GWK313a1]XX. VORLESUNG: DAS MENSCHLICHE SEXUALLEBEN. GESAMMELTE WERKE: XI, 313-330

[GWK313a1]XX. VORLESUNG: DAS MENSCHLICHE SEXUALLEBEN Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWK313a2]Meine Damen und Herren! Man sollte doch meinen, es sei nicht zweifelhaft, was man unter dem “Sexuellen” zu verstehen habe. Vor allem ist doch das Sexuelle das Unanständige, das, von dem man nicht sprechen darf. Man hat mir erzählt, daß die Schüler eines berühmten Psychiaters sich einmal die Mühe nahmen, ihren Meister davon zu überzeugen, daß die Symptome der Hysterischen so häufig sexuelle Dinge darstellen. In dieser Absicht führten sie ihn an das Bett einer Hysterika, deren Anfälle unverkennbar den Vorgang einer Entbindung mimten. Er aber äußerte abweisend: Nun, eine Entbindung ist doch nichts Sexuelles. Gewiß, eine Entbindung muß nicht unter allen Umständen etwas Unanständiges sein.

[GWK313a3]Ich bemerke, Sie verübeln es mir, daß ich in so ernsthaften Dingen scherze. Aber es ist nicht so ganz Scherz. Im Ernst, es ist nicht leicht anzugeben, was den Inhalt des Begriffes “sexuell” ausmacht. Alles, was mit dem Unterschied der zwei Geschlechter zusammenhängt, wäre vielleicht das einzig Treffende, aber Sie werden es farblos und zu umfassend finden. Wenn Sie die Tatsache des Sexualaktes in den Mittelpunkt stellen, werden Sie vielleicht aussagen, sexuell sei all das, was sich in der Absicht der Lustgewinnung mit dem Körper, speziell den Geschlechtsteilen des anderen Geschlechtes beschäftigt und im letzten Sinne auf die Vereinigung der Genitalien und die Ausführung des Geschlechtsaktes hinzielt.

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