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Freud, S. (1917). XXIII. VORLESUNG: DIE WEGE DER SYMPTOMBILDUNG. GESAMMELTE WERKE: XI, 372-391.

Freud, S. (1917). [GWK372a1]XXIII. VORLESUNG: DIE WEGE DER SYMPTOMBILDUNG. GESAMMELTE WERKE: XI, 372-391

[GWK372a1]XXIII. VORLESUNG: DIE WEGE DER SYMPTOMBILDUNG Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWK372a2]Meine Damen und Herren! Für den Laien sind es die Symptome, die das Wesen der Krankheit bilden, und Heilung ist ihm die Aufhebung der Symptome. Der Arzt legt Wert darauf, die Symptome von der Krankheit zu unterscheiden, und sagt, daß die Beseitigung der Symptome noch nicht die Heilung der Krankheit ist. Aber was nach Beseitigung der Symptome Greifbares von der Krankheit übrigbleibt, ist nur die Fähigkeit, neue Symptome zu bilden. Darum wollen wir uns für jetzt auf den Standpunkt des Laien stellen und die Ergründung der Symptome für gleichbedeutend mit dem Verständnis der Krankheit halten.

[GWK372a3]Die Symptome — wir handeln hier natürlich von psychischen (oder psychogenen) Symptomen und psychischem Kranksein — sind für das Gesamtleben schädliche oder wenigstens nutzlose Akte, häufig von der Person als widerwillig beklagt und mit Unlust oder Leiden für sie verbunden. Ihr Hauptschaden liegt in dem seelischen Aufwand, den sie selbst kosten, und in dem weiteren, der durch ihre Bekämpfung notwendig wird. Diese beiden Kosten können bei ausgiebiger Symptombildung eine außerordentliche Verarmung der Person an verfügbarer seelischer Energie und somit eine Lähmung derselben für alle wichtigen Lebensaufgaben zur Folge haben.

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