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Freud, S. (1925). DIE VERNEINUNG. GESAMMELTE WERKE: XIV, 11-15.

Freud, S. (1925). [GWN11a1]DIE VERNEINUNG. GESAMMELTE WERKE: XIV, 11-15

DIE VERNEINUNG

[GWN11a1]DIE VERNEINUNG Book Information Previous Up Next Language Translation

Sigm. Freud

[GWN11a2]Die Art, wie unsere Patienten ihre Einfälle während der analytischen Arbeit vorbringen, gibt uns Anlaß zu einigen interessanten Beobachtungen. “Sie werden jetzt denken, ich will etwas Beleidigendes sagen, aber ich habe wirklich nicht diese Absicht.” Wir verstehen, das ist die Abweisung eines eben auftauchenden Einfalles durch Projektion. Oder “Sie fragen, wer diese Person im Traum sein kann. Die Mutter ist es nicht.” Wir berichtigen: Also ist es die Mutter. Wir nehmen uns die Freiheit, bei der Deutung von der Verneinung abzusehen und den reinen Inhalt des Einfalls herauszugreifen. Es ist so, als ob der Patient gesagt hätte: “Mir ist zwar die Mutter zu dieser Person eingefallen, aber ich habe keine Lust, diesen Einfall gelten zu lassen.”

[GWN11a3]Gelegentlich kann man sich eine gesuchte Aufklärung über das unbewußte Verdrängte auf eine sehr bequeme Weise verschaffen. Man fragt: Was halten Sie wohl für das Allerunwahrscheinlichste in jener Situation? Was, meinen Sie, ist Ihnen damals am fernsten gelegen? Geht der Patient in die Falle und nennt das, woran er am wenigsten glauben kann, so hat er damit fast immer das Richtige zugestanden. Ein hübsches Gegenstück zu diesem Versuch stellt sich oft beim Zwangsneurotiker her, der bereits in das Verständnis seiner Symptome eingeführt worden ist.

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